Buenos Aires kennen und verstehen lernen

Tangotouren und -kurse

Posted on: September 8th, 2010 by bainsider
Theresa: Foto by Magdalena Ladron de Guevara.
Foto: Magdalena Ladron de Guevara

Tango ist so vielfältig wie die Menschen,
die ihn tanzen.

In Buenos Aires ist er aber noch viel mehr als nur ein Tanz.

Der Tango spiegelt in Buenos Aires eine Lebensart. Hier wird Tango geatmet, gesprochen, gesungen, geweint und gefeiert, aber vor allem gefühlt.

Diese Musik und dieser Tanz haben in Buenos Aires auch nie etwas von ihrer Attraktivität verloren. Vielmehr ist Tango nach wie vor in allen Altersgruppen außerordentlich beliebt und wird von jeder Generation neu interpretiert.

Doch was ist Tango eigentlich?

So vieles: Die Begegnung mit dem Anderen, mit dem Gegenüber, das mich spiegelt. Wie frei ist mein Tanz? Wie kann ich meinem Gegenüber auf sensible, aber dennoch deutliche Weise vermitteln, was ich möchte, ohne dominant zu sein? Wie flexibel bin ich? Inwiefern bin ich offen für eine immer wieder neue Begegnung? – Denn kein Tango ist wie der andere, nicht einmal mit derselben Person.

Das Spannende am Tango ist, dass der Tanz nicht etwa auf einer Aneinanderreihung aus Schrittkombinationen basiert, sondern auf Improvisation. Beim Tango geht es um die Begegnung, den Kontakt, das Vertrauen und die Suche nach einer gemeinsamen Sprache, der der Körper, wenn man sich ihr öffnet, ganz intuitiv folgt.

Die „Milongas“ genannten Tangoveranstaltungen finden jeden Abend und teilweise auch am späten Nachmittag statt. Manche Milongas sind traditionell und schick, andere eher modern und lässig.

Meine Kollegin Theresa ist Tangolehrerin. Sie lebt seit 10 Jahren in Buenos Aires und hat schon ihre eigenen Milongas organisiert. Sie führt Sie an Orte abseits des reinen Tangotourismus, an denen der Tango von Einheimischen in authentischer Form gelebt wird.

Eine traditionelle Milonga ist die Bar Los Laureles im Stadtteil Baracas in Buenos Aires

In einigen Milongas werden einfache typische Gerichte angeboten, so dass auch die Möglichkeit besteht dort zu Abend zu essen. Viele Milongas beginnen erst ab 23 Uhr. Falls Ihnen dies zum Essen zu spät sein sollte, begleitet Theresa Sie gerne vorher zum Abendessen in ein Restaurant Ihrer Wahl. Je nach Wunsch und Durchhaltevermögen können Sie eine oder mehrere Milongas besuchen.

Eine Alternative zu den Milongas sind die so genannten „Peñas de Cantores“, bei denen sich Laien und Hobbysänger in einer Bar oder einem Café treffen und mit Gitarren  oder Bandoneonbegleitung Tango und Folklorelieder oder Gedichte zum Besten geben. Auch für diese Veranstaltung biete ich fachkundige Begleitung an. Die Peñas finden auch teilweise schon nachmittags oder am früheren Abend statt, allerdings nicht jeden Tag, so wie die Milongas.

Für Tanzbegeisterte bietet Theresa auch Tangounterricht oder Schnupperstunden an.

Preis für eine 4-5 stündige Tangotour: 120,- Euro. Jede weitere Person 50,- Euro.

Inbegriffen: Taxifahrten bis zu 300 argentinischen Pesos (je nach Wunsch können manche Orte auch zu Fuß, mit der Metro oder mit dem Bus erreicht werden)

Nicht inbegriffen:  Getränke und Essen, sowie eventueller Eintritt zu den Milongas und Peñas de Cantores, die zwischen 3 – 10 Euro pro Person betragen. Einige Milongas sind „a la gorra“ – auf Spendenbasis und manche sogar kostenlos.

Tangostunden: 1 Person (Einzelstunde) 120,- Euro, 2 Personen 60,- Euro pro Person, ab 4 Personen 30,- Euro pro Person.